
Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein neues Buch und neue Kalender. Außerdem können Sie weiterhin unser breites Sortiment auf der Backlist erwerben.
Über einen Zeitraum von 40 Jahren, habe ich, als Fotokünstler und Buchautor, fotokünstlerische Werke der bäuerlichen Welt geschaffen. Meinen Leserinnen und Lesern verdanke ich diesen Erfolg. Auch das Jahr 2025 möchte ich Ihnen wieder mit meinen Arbeiten bereichern.
„Seine Bilder haben eine therapeutische Wirkung. Sie sprechen Geist und Gefühl an, machen nachdenklich und glücklich.
Der Chemiker mit der Dichterseele muss nicht erklären. Er zeigt. Nur Betrachter können seine Bilder lesen, wir können blättern, uns wundern, diese Botschaft aus der Vergangenheit für unsere Zukunft nutzbar machen.“
Susanne Veil, Stuttgarter Zeitung, aus dem Vorwort des Fotokunstbuches „Wolf-Dietmar Unterwegers Bäuerliche Welt – Fotografische Werke 1978 – 2009“:
Seit 1983 habe ich zahllose Bildbände, Kalender und andere Druckerzeugnisse erschaffen. Ein weiterer Höhepunkt dieser Arbeit war meine Fotoausstellung 2023 in der städtischen Galerie „Fähre“ in Bad Saulgau. Sie zählte zu den besucherstärksten Ausstellungen der letzten Jahre in dieser renommierten Galerie.
Ich freue mich mit Ihnen in das 5. Jahrzehnt meines publizistischen und künstlerischen Schaffens zu gehen.
In diesem Jahr möchte ich Ihnen wiederum eine Auswahl an Kalendern, Büchern und Postkarten anbieten. Viele erhalten Sie in der Buchhandlung. Manches können Sie jedoch ausschließlich bei mir direkt erwerben. Gerne signiere ich Ihnen meine Werke.
Bitte zögern Sie auch nicht, mich bezüglich hochwertiger Fotokunstdrucke anzusprechen oder eine Ausstellung bei Ihnen vor Ort zu realisieren.



Liebe Leserinnen und Leser,
als 1983 mit „Schönes altes Bauernland“ mein erstes Buch erschien, begann für mich als freiberuflicher Autor und Künstler eine unglaubliche Zeit, in der fast jährlich Bücher zu den unterschiedlichsten Themen meiner bäuerlichen Welt erschienen sind. Über die Menschen berichteten die Bücher „Es ist gut, dass es uns noch gibt…“ und „Eheglück“. Bauern- und Naturgärten waren Themen weiterer Bücher.
Die Weisheiten und überlieferten Sprüche fanden in Büchern ihren Platz. Über den über Ulm und Kempten, sowie beim Besuch in Monets Tellerrand blickten meine Frau und ich in den Büchern Künstlergarten in Giverny bei Paris.














Eine kleine Auswahl aus meinen Büchern sehen Sie in dieser Zusammenstellung.
Ohne meine Frau Ursula wären alle diese Bücher nicht möglich gewesen, und wir stehen uns stets zur Seite. ein unvorstellbares Buchprojekt, das heute in der dritten Mit meinem Lebenswerk „Die Bauern“ erschien 2017 Auflage ist. Seit dieser Zeit habe ich vier weitere Bücher zusammen mit meinem Sohn veröffentlicht, die wir als Generationenprojekte sehen.
2023 war für mich ein aus künsterlischer Sicht glückliches Jahr, denn meine Fotokunstausstellung in der
sich zu einem großen Publikumsmagnet, und wir freuen städtischen Galerie „Fähre“ in Bad Saulgau entwickelte uns auf weitere Ausstellungen mit meinen Fotografien.
Ihnen allen danke ich für 40 Jahre Unterstützung und Treue.
Ihr Wolf-Dietmar Unterweger mit Familie
Fest an der Hand führt uns Wolf-Dietmar Unterweger auf unserer Bildreise. Wir nähern uns respektvoll Charakterköpfen. Es sind keine voyeuristischen Bilder. Hier wird niemand vorgeführt. Es ist kein Touristenprogramm im Folkloredorf. Wir sind uns der Echtheit bewusst und sie trifft uns. Darf man so schamlos alt sein? So vom Leben gezeichnet? Mit Runzeln, schlechten Zähnen, Haaren im Gesicht? Diese Frau mag vielleicht 80 sein. Sie wirkt wie Jahrhunderte alt. Die gebeugten, roh modellierten Körper tragen unerhört alte Kleider: abgenutzt, geflickt, löcherig, abgerissen, schmutzig, mit kaputtem Reißverschluss und ausgefranstem Kragen. Die zerfurchten Gesichter und die buchstäblich zu Werkzeugen umgebildeten Hände sprechen von einem Leben harter körperlicher Arbeit und einem voll gelebten Leben. Wir schneiden im Vergleich schlecht ab, fühlen uns wie Weichlinge und wissen, dass neben diesen echten Bauernschädeln jedes Hollywoodpaar lächerlich und peinlich aussieht. Knechte und Mägde, Begriffe die wir nur noch aus der Bibel kennen, sehen wir als Fotografie und in Farbe. Frei von Ermüdung streifen wir mit unseren Augen durch die vom Leben geschaffenen Gesichter, bleiben an den frohen Augen hängen und verlieren uns in den von der Realität gegrabenen Furchen und Falten und erstarren in Liebe, Furcht, Faszination, Mitleid und Achtung.
Text: Susanne Veil / Philipp Unterweger








Arbeit:
Wenn #Arbeit #Kunst ist, dann kann die #Natur leben. Arbeit (#Ökonomie), Kunst (#Soziales) und Natur (#Ökologie) sind die drei Grundzutaten der #Nachhaltigkeit. Für Wolf-Dietmar Unterweger kann aus diesem Dreiklang eine Symphonie entstehen, die der Mono-Ton-ie unserer Arbeitswelt entgegensteht. In seiner fotokünstlerischen Arbeit begab sich Wolf-Dietmar Unterweger zunächst auf die Suche nach der #Vergangenheit. Die #künstlerisch-dokumentarische Erarbeitung seiner immer weiter in Verlust geratenden #Kindheitserinnerungen, die Suche nach den Resten einer kleinbäuerlichen #Kultur brachten ihn zu der Erkenntnis, dass er in der Vergangenheit viele Lehren für die Zukunft gefunden hatte. Seine #Bilder sind buchstäblich Vor-Bilder, Maßstäbe für eine zukunftsfähige #Landwirtschaft. Dabei geht es nicht um das Zurückdrehen der Zeit, sondern um das Begreifen, dass es nicht verwerflich oder verschroben ist, wenn man einem #Zugtierhinterherläuft. Der #Klimawandel, das #Artensterben, die #Fluchtursachen und Kriege beschäftigen uns täglich. Die UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen #generationrestoration beauftragt uns mit der praktischen Lösung der Frage: „Was hatten wir? Und was brauchen wir davon wieder?“ Kleine Strukturen. #Schönheit. #Liebe. #Ernährungssouveränität. Lokale #Kleinbauern. Biologische Vielfalt. Klimaresilienz. All das steckt in den Bildern, wenn man sie liest.









Unterweger reduziert nicht. Als #Chemiker weiß Wolf-Dietmar Unterweger Reduktion und Oxidation als grundlegende und gegenläufige chemische Prozesse voneinander zu trennen und sieht sich als Vertreter der Oxidation. So wie eine Oxidation im chemischen Prozess Sauerstoff hinzufügt, so fügt Unterweger durch seinen inhaltlichen Maximalismus den #Bildern#Leben hinzu. Das Lebendige, das vom Sauerstoff Belebte, das der #Vielfalt Verpflichtete und durch die Vielfalt Geschaffene bezeichnen das Werk. Komm, sagt Wolf-Dietmar Unterweger zum #Betrachter, komm näher und sieh! Wie sieht eine #lebendige#Landschaft aus? Schau dir die Wege an, die Hecken, die Furchen und Ränder.









Neugierde führt den Blick; wir erkennen Dinge, die wir lange nicht gesehen haben. Oh ein #Vogel, oh eine #Blüte. Wir erfassen Dinge, die wir noch nie gesehen haben und nehmen Sie wahr. Was ist der Sinn der Vielfalt, welche Rolle spielt der Zaun, warum ist die Wiese bunt. Wir erweitern die Sinne und fragen uns: warum sehen wir #Harmonie in dieser #Wildnis und Verworrenheit des Gewachsenen? Was beruhigt uns und warum fühlen wir dieses Unbehagen, wenn wir diese Welt mit unserer Realität vergleichen? Was bewirkt der Sauerstoff der Oxidation in uns? Sehen wir klarer? Was lernen wir aus diesen #Wiederholungen: Wege. Wege. Wege. Häuser. Häuser. Häuser? Alle verschieden und doch so gleich in ihrer Botschaft.
#Kunst #fotokunst #fotografie
Text: Susanne Veil / Philipp Unterweger
Die #Kunstausstellung Bäuerliche Welt, mit fotografischen Werken, in der städtischen Galerie Fähre in Bad Saulgau läuft. Wir sind über die breite Resonanz in den Medien sehr erfreut. Das Begleitprogramm und die Ausstellung sind wunderbar besucht. Vielen Dank für die vielen Freunde der Fotografie und der bäuerlichen Thematik.









Noch bis zum 12. März ist die Ausstellung zu sehen. Das SWR-Fernsehen, der SWR-Hörfunk, die Südwest Presse und die Schwäbische Zeitung berichteten jeweils Überregional und so kann es gut passieren, dass man in der Schlange am Eingang Freunde, Gleichgesinnte und nette Menschen trifft.