Galerie

Jochochsen beim Getreideeinfahren_Unterweger

Meine Fotografien können Sie in verschiedenen Editionen und Formaten erwerben.

Es handelt sich dabei um analoge, nicht digital veränderte, limitierte und handsignierte Fotoarbeiten.

Edition „natürlich“

Übersicht:

Edition-natürlich


Einzelbilder der Edition:

Bild #1 Bauerngarten im Nebel
Bild #2 Gartenzaun
Bild #3 Handmelken
Bild #4 verschneites Fenster
Bild #5 Weg
Bild #6 Igel mit Äpfeln
Bild #7 Geißen-Marie
Bild #8 Bauernhaus-Fassade
Bild #9 Pferdebauer
Bild #10 Bauern mit Kälbchen
Bild #11 Bauernhofidylle
Bild #12 Rösch mit seiner Lies‘
Bild #13 Gänsefamilie
Bild #14 Fachwerk
Bild #15 Urbauer
Bild #16 Kuhbauer Epple
Bild #17 Vesperszene

7 Gedanken zu “Galerie

  1. Woher stammt das Bild mit den Samenkapsel vor der Mauer? Ich hatte immer gehofft, es wird irgendwann noch vorgestellt. Es sieht wunderschön aus und ist mein Lieblingsbild. Wie ein Gemälde. (Oder aber das Motiv auf einem teuren Perserteppich, da die Ränder und Übergänge auf dem Hintergrundbild sehr weich/ein bisschen unscharf erscheinen. In jedem Falle sehr hübsch.)

  2. Hallo. Wo ist das Bild mit den Mohnkapseln vor der Mauer entstanden? Ich habe gehofft es wird irgendwann noch vorgestellt. Es ist wunderschün. Wie ein Gemälde.

      • Ich bin eigentlich niemand, der immer nur zurückblickt, auf das was einmal war. Aber dieses Bild… es hat mich irgendwie beschäftigt, weil es mich an etwas erinnert hat. Es hat lange gedauert, bis ich wusste an was: ein altes, antikes Sofa im Haus meiner Oma. Es stand unter einem Regal mit alten Zinnbechern und Krügen, vor einem leicht verschlissenen Kuhfellteppich. Das Sofa hatte eine hohe Lehne mit Holzverzierungen und -schnitzereien an den Rändern. Die Sitzfläche war recht hoch und für ein Kind etwas schwierig zu erklimmen. Man hörte und spürte jede einzelne Feder, aber es war toll ungesehen darauf zu hüpfen. Wahrscheinlich hatte der Sofabezug auch ein florales Motiv, aber ich denke es müssen die Farben dieses Fotos gewesen sein, die mich daran erinnert haben. Das Beige, Rosa und von der Sonne verblichenes Grün.
        Eigentlich ist es nicht so wichtig woher das Bild kommt. Hauptsache es steckt eine interessante Geschichte dahinter. Den Fotographen erinnert es bestimmt an etwas anderes. Aber mich hat es an einen Moment meiner Kindheit erinnert. Danke.

      • Vielen Dank für die schöne Schilderung der Sofaszene. Ich denke, dass man in solchen Erinnerungen und Rückblicken oft positive Gefühle erwecken und pflegen kann. Eine Kindheitserinnerung zum Beispiel. Wer eine Vergangenheit hat und sie kennt, der kann daraus aber auch die Zukunft entwickeln und sie mitgestalten. Die Gefühle, die diese Farben, die Komposition und die Ästhetik des Verfalls erwecken sind daher auch für den Künstler sehr persönlich.
        Aber selbst wenn man dieses Bild objektiv betrachtet, so kann man aus ihm viel lernen. Zeigt es doch natürliches, regionales Bauen und bietet Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Außerdem kann es vielen Betrachtern lehren, dass Schönheit nicht nur im Sterilen, Aufgeräumten und Genormten liegt.

        Mit freundlichen Grüßen. W-D Unterweger

  3. Guten Abend Herr Unterweger,

    13 Jahre lang habe ich als Schornsteinfeger am Untersee gearbeitet. Genauer gesagt zwischen den Ortschaften Öhningen und Iznang.
    Meine “ Lieblings Kehrrunde“ war die Schornsteinreinigung der vielen, teils jahrhunderte alten Bauernhöfe. Viele Ihrer Bilder kenne ich selbst, auch kenne ich die Bauern die in diesen Häuser leben oder lebten. Ein Hof, der aus der Zeit des Dreissig-Jährigen Krieges stammte, der Bühlharzerhof, war auch schon in einem Tatort zu sehen. Wundervolle Gebäude, die so viele zu erzählen haben. Gerade jetzt, beim schreiben dieser Zeilen kommen so viele Erinnerungen…… Ich mag mich erinnern an eine alte Bauersfrau. Sie hatte eine Küche wie auf einem Ihren Bildern zu sehen ist. Eine Küche ohne richtigen Kamin, die Wände schwarz vom Rauch. Leider wurde nach Ihrem tot, das Haus abgerissen. Sehr, sehr traurig. Wieder ein einzigartiges Gebäude, Kulturgut, was einem Neubau weichen musste. So wie in der Dokumentation von Dieter Wieland zu sehen ist, “ Unser Dorf soll hässlich werden“.
    Die Bauern, die in diesen Häusern lebten, hatten so viel zu erzählen. Reich an Erfahrungen. Hände, Gesichter, die von harter Arbeit gezeichnet waren. Mit sich im reinen, ehrlich, aufrichtig, tolle Meschen. Ich vermisse nicht viel an meinem alten Beruf, doch das vermisse ich sehr.
    Viele Höfe wurden in meiner Zeit aufgegeben, die alte Bauernkultur verschwindet. Die uralte Kulturlandschaft verändert sich dramatisch. Immer mehr monokulturen, Gift, Pestiziede…….Ich veruche mit meinem Naturgarten etwas dagegen zu halten. Möchte dieses Jahr Führungen anbieten, um mehr Menschen für die Naturgartenidee zu gewinnen. Es ist notwendig………..
    Ich selbst stamme auch aus einer alten Bauernfamilie. In unserem Dorf gab es anfang der Fünfziger Jahre noch 33 Kleinbauern. Heute ist es noch einer, der Treyer Franz. Er bewirtschaftet seine Felder und Wiesen noch auf traditionelle Weise……..

    Möcht Ihnen von ganzem Herzen danken, für Ihr tolles Buch.

    Viele Grüsse, Alois Werne

  4. Grüß Gott, ich bin der Ausstellungsbeauftragte der Gemeinde Burgkirchen a.d.Alz und organisiere Ausstellung zu meist bäuerlichen Themen. Die Ausstellungen finden immer um Mariä Lichtmess herum statt.
    Meine Anfrage- wurde das Kunstbuch Die Bauern oder das Buch Echte Bauern als Fotoausstellung aufbereitet. Wenn ja besteht die Möglichkeit eine Ausstellung zu organisieren?
    die homepage ist mein Nebenerwerb

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